Wheelie goes TINCON

Wheelie goes TINCON

Es gibt heute was zu verkünden, ihr Lieben. Zu feiern auch, denn…

…ich bin Speakerin bei der diesjährigen TINCON, die vom 23.-25. Juni im Kraftwerk Berlin stattfindet! Ich freue mich wahnsinnig, dabei sein zu dürfen und wollte euch einfach an meiner Freude teilhaben lassen! 🙂

(Wer sich fragt, was die TINCON ist, ist hier übrigens ganz gut aufgehoben!)

Das musste ich jetzt unbedingt loswerden! Vielleicht treffe ich ja eine*n von euch dort? 🙂

Wheelie

„Das da“, mein rollender Schrotthaufen

„Das da“, mein rollender Schrotthaufen

Er ist schon wieder auseinandergefallen – „Das da“, mein treuer Begleiter mit den vier Rädern und dem etwas unbequemen Sitzkissen, hatte am Montag erneut ein Rad ab und eine Schraube locker…

Egal, wie witzig das jetzt klingen mag, es war in dem Moment gar nicht so lustig. Vor einem Jahr ist das schon einmal passiert, wie ich hier ja auch schrieb.

Dieses Mal fiel das Rad samt Steckachse beim Zusammenklappen von „Das da“ ab, als er gerade in den Transporter, der mich zur Schule bringt, verladen werden sollte. Morgens um 5:45 Uhr. Gute Zeit für einen Rollstuhl, um zu zerfallen…die Teile wurden dann eingeladen, ich schrieb meiner Physiotherapeutin eine Nachricht, dass ich meine rollende Katastrophe wieder in Einzelteilen vorbeibringen würde und sie rief dann den Techniker, der „Das da“ wieder zusammenschraubte.

Aber ich hatte noch Glück, denn wäre mir das einen Tag früher passiert, hätte ich ein arges Problem gehabt:

Wer mir auf Twitter folgt, weiß, dass ich am Freitag im Zug saß und meinen Tisch zugemüllt hatte. Das hatte den Grund (die Sache mit dem Tisch ausgenommen), dass ich auf dem Weg nach Hamburg zu einem Seminar war, welches das gesamte Wochenende lang war. Am Sonntag fuhr ich dann wieder zurück und spürte bereits, dass etwas nicht stimmt. Doch „Das da“ überlebte die Fahrt.

Wenn das Ding im Bahnhof zerfallen wäre, dann hätte ich nämlich erstmal mindestens drei Stunden auf Hilfe warten müssen und alle meine Züge verpasst. Also haben meine Schutzengel und Glückbringer wieder vollen Einsatz gezeigt…

Zum Glück wird „Das da“ ja bald ersetzt. Wenn die Krankenkasse nicht weitermault.

Wheelie

Zeugnisse!

Zeugnisse!

Am Freitag gab’s die Giftblätter mit Hexenschrift. Aber so schlimm ist mein Zeugnis gar nicht – der Durchschnitt ist 1,66 und damit ist auch der Klassenbestschnitt erreicht. Yeah!

Nur Kunst muss besser werden – dort steht die einzige 3 zwischen den 1en und 2en…

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Aufruf Blogparade: „Sprengt die Vorurteile!“

Liebe Blogger,

ich rufe zu einer Blogparade auf! „Sprengt die Vorurteile!“ heißt sie und geht vom 29. Januar – also morgen – bis zum 19. Februar. Es geht – wie im Titel lesbar – um Vorurteile.

Was sind für euch Vorurteile? Wurdet ihr damit schon selbst konfrontiert? Wenn ja, wie geht ihr damit um? (Übrigens: mit Vorurteilen sind nicht nur Vorurteile bei Behinderungen gemeint!)

Das sind nur Beispiele. Euch stehen meinerseits alle Türen offen! Schreibt darüber und sagt eure Meinung dazu!

Ich freue mich auf eure Beiträge!

Wheelie

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Wheelie’s Jahresrückblick

Wheelie’s Jahresrückblick

Eigentlich gibt es für mich gar nicht so viel zu schreiben. Ich versuche trotzdem mal, mein Jahr für euch zusammenzufassen.

2016 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Ein Jahr, dass ich sicher nie vergessen werde. Und das möchte ich nun mit euch teilen.

Fangen wir mit Januar an:

1. Kontrolluntersuchung nach der Reha. Die Lieblingsärztin freute sich, dass ich noch immer so gut laufe. Ich freute mich mit. Doch damals wusste ich noch nicht, was das Jahr noch alles umwerfen würde, sowohl beim Laufen, als auch beim Thema „Lieblingsärztin“.

Zudem stieß ich – was ich hier nie erwähnte – auf ein Schülerstipendienprogramm. Ich begann ein Bewerbungsschreiben, welches im März abgeschickt wurde. Was dabei herauskam, erzähle ich euch gleich. 🙂

Im Februar gab es gleich drei Highlights:

Mein 15. Geburtstag ist eins davon. Das andere Highlight ist, dass ich mein Halbjahreszeugnis erhielt. An sich eigentlich nichts Besonderes, oder? Für mich schon, denn von diesem Zeugnis hing ab, ob ich zurückgestuft werde oder nicht. Da ich aufgrund der großen OP im Juni 2015 auch im neuen Schuljahr sehr viele Fehltage anhäufte, war nicht sicher, ob ich alles packen würde. Doch ich packte es an – und hatte zum Schluss einen Durchschnitt von 1,4. Auch, wenn mir einige Noten fehlten (z.B. in den Naturwissenschaften), freute ich mich wie verrückt, denn ich hatte mit Abstand den Klassenbestschnitt und durfte bleiben. 🙂 Außerdem startete ich in diesem Monat mein Twitter-Profil.

Mein erstes Praktikum bei einem Offenen Kanal bzw. Bürgerradio folgte im März. Auch, wenn ich beruflich nie etwas mit Medien machen möchte (habe ich nach dem Praktikum endgültig beschlossen, weil ich merkte, dass mich ein Medienberuf nicht ausfüllen würde), war das eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil ich viele tolle Menschen kennenlernen durfte und meine eigene Radiosendung ihre 45 Minuten Sendezeit bekommen hat. Zu einer Wiederholung wäre ich auch bereit. 🙂 In der Praktikumszeit feierte meine Facebook-Seite übrigens ihr einjähriges Bestehen. =D

Im April merkte ich, dass mit meinem linken Bein etwas nicht stimmt. Es hatte zwar schon immer seine Probleme – auch mit der Innenrotation – aber nie so massiv, dass ich dadurch zu meiner eigenen Stolperfalle wurde und stürzte. Sorgen machte ich mir noch nicht, jedoch änderte sich das bald.

Nachdem ich im März meine Bewerbung auf ein Stipendium abschickte, erhielt ich im Mai eine Antwort:

Ich war in die engere Auswahl gekommen und wurde zu einem persönlichen Jurygespräch nach Hamburg eingeladen. Meine Freude darüber war riesig, leider fiel mir aber eine Sache auf: Der Termin des Jurygespräches überschnitt sich mit der Landesmeisterschaft im Rollstuhltanz. Ich entschied mich für das Jurygespräch, denn diese Chance hatte ich nur einmal.

Das Gespräch fand dann im Juni statt. Während der gesamten Fahrt war ich relativ entspannt – als wir jedoch vor dem Stiftungsgebäude standen, in welchem das Gespräch stattfand, bekam ich wacklige Knie und überlegte kurz, ob es nicht besser wäre, umzudrehen und zur LM zu fahren. Allerdings hätten mir meine Eltern und meine Vereinskollegen den Kopf abgerissen. Und ich mir später auch.

Also betrat ich das Gebäude – vor Aufregung am ganzen Körper zitternd – und stellte mich nach Abholung meines Namenschildes darauf ein, noch 3 Stunden warten zu müssen, da ich viel zu früh da war. Weit gefehlt – es fiel jemand aus und so konnte ich weitaus früher ins Gespräch. Die zwei Juroren, die mich „interviewten“, waren total nett und halfen mir etwas, meine Aufregung zu verlieren. Und die Jurorin in dem „Tandem“ kannte sich sogar etwas mit meiner Behinderung aus, was es mir leichter machte, auch darüber zu sprechen. Nach dem Gespräch fühlte ich mich super. Nur die Wartezeit auf eine Antwort war schlimm – noch schlimmer, als die Wartezeit davor.

Drei Wochen später saß ich dann total erkältet zuhause und wollte mich nur noch einrollen. Doch irgendwas scheuchte mich aus dem Bett, als wenn ich gewusst hätte, was passiert. Als die Post morgens – für diese Zeit untypisch – vor der Tür stand, bekam meine Mutter einen großen Brief für mich in die Hand gedrückt. Darauf das Logo des Stipendienprogramms. Im Türrahmen tanzend, übergab sie mir den Brief. Sie hatte ihn nicht geöffnet, jedoch hatte sie ein gutes Gefühl. Ich kann mich nicht erinnern, je einen Brief schneller geöffnet zu haben. Als ich ihn las, konnte ich kaum fassen, was darin stand: Es war die Stipendienzusage! Damit gehörte ich zu den 110 neuen Stipendiaten, die im September 2016 offiziell aufgenommen wurden. Ich hatte nie wirklich damit gerechnet, genommen zu werden. Umso größer war die Freude.

Um ehrlich zu sein, kann ich – sechs Monate, zwei Seminare und einen Festakt später – immer noch nicht ganz fassen, was da eigentlich passiert ist. =D

Im Juli durfte ich – nachdem ich Alarm geschlagen hatte – wieder einmal nach Hamburg reisen, diesmal ging es ins Ganglabor in Altona. (Blogbeitrag dazu hier.) Mein Gangbild gefiel mir ganz und gar nicht und der Lieblingsärztin gefiel es wohl genauso wenig. Nach einigen Tests durfte ich wieder nach Hause – wusste aber genauso wenig wie vorher.

Im September fuhr ich zum ersten Seminar des Stipendienprogramms. Ich freue mich, so viele tolle und begabte Menschen kennengelernt zu haben!

(Falls ihr es lest: Ich hab‘ euch echt ins Herz geschlossen, Leute! :-))

Im Oktober erfolgte dann die Metallentfernung. Im Vorfeld hieß es dann, dass man mir mit dem linken Bein nicht helfen konnte (erster Rückschlag) und das ich nicht mehr frei laufen soll (zweiter Rückschlag). Und dann verurteilte die Lieblingsärztin meinen Berufswunsch auf’s Schärfste. (Wer die gesamte Geschichte lesen will, ist hier richtig. :-))

Im November merkte ich, dass ich die 10.000 Aufrufe-Marke geknackt habe! Dafür danke ich euch! 🙂 ♥

Und im Dezember feierte ich den ersten Bloggeburtstag. Yeah! =D

Ich merke grade, dass ich dieses Jahr echt viel erlebt habe und doch viel zu schreiben hatte. Ich hoffe, dass ich auch nächstes Jahr vieles mit euch teilen kann. 🙂

Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017 wünsche ich euch!

Eure Wheelie

1 Jahr justdisabled!

1 Jahr justdisabled!

Seit 1 Jahr existiert mein kleiner, feiner Blog. Nun möchte ich mal „Danke!“ sagen.

Danke für:

11.640 Aufrufe, 4.767 Besucher, 432 Likes, 159 Kommentare, 92 Follower auf WordPress, 282 Gefällt-mir-Angaben auf Facebook und 214 Follower auf Twitter!

Ich danke euch für eure Unterstützung und euren Zuspruch. Das ihr hier seid, bedeutet mir sehr viel. Auch wenn manchmal nicht viele Leser da sind – ich bin froh über jeden Einzelnen!

DANKE!

Wheelie

P.S.: Oben seht ihr das neue Bloglogo. Ich hoffe, es gefällt euch! 🙂