Als Mensch mit Handicap ist man stets bemüht, der Welt zu zeigen, dass man nicht leidet. Dass man ein normales Leben führt.

Ich bin der Meinung, dass es auch so ist. Aber nicht immer.

Auch ich habe Scheißtage, wo ich mit einer Tafel Schokolade auf dem Bett sitze, heule und mich frage, warum. (Klischeehaft, ich weiß. =D)

Warum müssen mich Spastiken aus dem Schlaf reißen? Warum kann ich nicht richtig laufen? Warum muss ich diesen bescheuerten Metallschrott von Rollstuhl manchmal nutzen? Warum muss ich immer wieder als Versuchskaninchen für übermotivierte Orthopäden herhalten? Warum spüre ich meine Unterschenkel kaum? Warum werde ich von Vorurteilen praktisch angezogen? Warum traut mir keiner was zu?

Warum ich?!

Jup, auch das geht einer Wheelie mal durch die Glühlampe in dem Gehäuse, was man Kopf nennt. Also nicht nur „pink fluffy unicorns“, Zuckerwatte, irgendwas Positives, Medizin oder was auch immer ihr dachtet.

Doch das Wichtigste ist, sich nach einer solchen Phase nicht depressiv zu vergraben, sondern wieder aufzustehen. An seine Ziele zu glauben.

An sich selbst zu glauben.

Das wurde mir in den letzten Monaten immer mehr bewusst, denn diese negativen Gedanken, die mich insbesondere nach dem Vorfall mit der Lieblingsärztin verfolgten, machen einen mit der Zeit kaputt.

Es ist egal, was passiert ist. Es ist egal, was du mitgemacht hast. Es ist egal, ob du ein Handicap hast oder nicht. Es ist verdammt nochmal egal, was andere zu deinen Träumen sagen.

Glaub‘ an dich!

Wheelie

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4 Gedanken zu “Warum?

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