Nach einer 6 Wochen andauernden Pause, ging es in letzten Woche wieder los: Die Schule rief! Ziemlich laut, sogar. Beinahe wie ein Knall in meinem Schädel.

Nach einem Zustand nach 6 Wochen schulfreier Zeit, etwas Langeweile und leichter Unterforderung, stand ich kurz vor der Verblödung: Ich stellte dümmere Fragen als sonst, wurde noch schussliger als zuvor und war insgesamt teilweise echt dämlich. Zudem plagte mich mal wieder eine Schreibblockade, die ich heute endlich bekämpfen konnte. 😀

Wobei das Ende der Ferien ja echt super war. Ich fuhr in den letzten Tagen zu einem Treffen erst nach Hamburg und dann in ein kleines Dorf nach Niedersachsen, um viele neue, kluge und begabte Leute kennenzulernen, die mich noch einige Zeit begleiten werden – sowohl in meinen Erinnerungen, als auch in der Realität. Was es damit auf sich hat, erkläre ich aber ein anderes Mal. 🙂

Als dann die Schule wieder losging, kam ich – durch die Ereignisse der letzten Tage, etwas gestärkt und durch die späte Ankunft zuhause am Vortag, müde – in meine super Chaotenklasse zurück. Die ersten Tage waren ziemlich entspannt, eher der Schulalltag wieder zugriff. Doch das Ganze war nur von kurzer Dauer: Seit Dienstag haben wir aufgrund einer Hitzewelle verkürzten Unterricht – statt 45 Minuten hat eine Schulstunde nur noch 30 Minuten. Yippie…eine kleine Erlösung bei diesem Wetter. 🙂

Heute wurden aber alle nochmal ins Schwitzen gebracht: Ein unangekündigter Probealarm für den Brandfall, scheuchte jede Klasse aus ihrem Raum. Ich hatte mich in diesem Moment grade schön in meinem Stehgerät positioniert und war bereit, mich in die Welt der Mathematik zu stürzen – da läutete das Alarmgejaule durch den Lautsprecher.

Toll. Echt toll.

Es ging also raus aus dem Stehgerät, rein in den Rollstuhl, weil er durch seine vorherige Nutzung im Sportunterricht noch als einziges Hilfsmittel bereitstand, und dann ab zum Treffpunkt auf dem Schulhof. Nach einer insgesamt ca. 2 Minuten dauernden Ansprache, durften wir wieder zurück in unsere Klassen stapfen…äh…beziehungsweise rollen. Etwas Action im Schulalltag muss mal sein. Bringt ja auch Stimmung. 😀

Einige Stunden darauf, als ich auf dem Weg nach Hause war, ließ ich den heutigen Tag und die letzten Wochen nochmal Revue passieren. So beschloss ich, noch heute hier etwas zu schreiben. Habe ja auch schon seit fast einem Monat nichts mehr hier reingestellt. Der Beginn meiner Überschrift fiel mir ein, als ich über meinen letzten Arztbrief nach dem Besuch im Ganglabor nachdachte. (Was dabei rauskam, erzähle ich euch im nächsten Monat, vor der Metallentfernung. :-)) Der Text ging mir erstaunlich leicht von den Fingern. Und ehe ich mich versehe, habe ich auch schon – kurz vor meiner notwendigen Nachtruhe 😀 – den Blogbeitrag fertig.

So, ich wünsche euch noch eine gute Nacht und gehe dann mal in das Traumland! 🙂

Bis bald!
Eure Wheelie

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7 Gedanken zu “Zustand nach…zwei Schulwochen, verkürztem Unterricht und einem Probealarm

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