Die lieben Ärzte – und ich

Seit ich klein bin, habe ich ein „Ärzte-Arsenal“ an meiner Seite: 2 Orthopäden, eine Zahnärztin, eine Augenärztin und natürlich einen Hausarzt. Klingt nicht grade nach vielen, aber sie sind gut mit mir ausgelastet.

Beim Hausarzt bin ich praktisch Dauergast. Ungefähr alle drei Monate habe ich eine Erkältung oder einen Infekt. Dazu kommt noch die jährlich, egal in welcher Jahreszeit auftretende Bronchitis. Danach kann ich beinahe die Uhr stellen.

Bei der Zahnärztin habe ich 2008 eine wahre Dauerkarte gezogen: Ich brach mir bei einem Sturz den oberen, linken Schneidezahn fast bis zum Nerv ab und zog mir einen Haarriss am oberen, rechten Schneidezahn zu. Ich weiß heute noch, wie sehr es wehtat…Auf jeden Fall sind wir in den ersten Jahren nur zum Zahnarzt gerannt – entweder fiel der Ersatzzahn ab oder er fiel ab und war gleichzeitig kaputt. Seit 2012 sitzt der Zahn nun bombenfest – und ich gehe jedes halbe Jahr brav zur Prophylaxe. Hoffen wir mal, dass der Zahn noch lange so gut hält…

Bei der Augenärztin war ich schon lange nicht mehr. Ich trug bis 2014 eine Brille, doch diese wurde mir zu stark. Seitdem war ich nicht mehr dort und will auch nicht mehr dort hin. Aber ich muss bald wieder hin. Na ja, es gibt schlimmeres.

Kommen wir jetzt zu den Wichtigsten in dieser Aufzählung, kommen wir zu den Orthopäden. Nun ja, ich habe durch mein Handicap öfter Probleme mit meinen Beinen, wie bereits bekannt ist. Heißt: Dauerticket bei den Orthopäden. Bei meinem Orthopäden in der Nähe bin ich nicht besonders oft, nur wenn es akut ist (wobei ich in diesen Fällen mittlerweile eher in die Klinik gehen würde und auch sollte) und wenn ich eine Überweisung nach Hamburg brauche. In Hamburg habe ich bereits eine „Inventar-Nummer ;-)“ und eine Krankenakte, die sicherlich schon ziemlich dick ist. Ich bin wohl schon „Dauergast“ geworden. Alle 3-6 Monate bin ich in der Sprechstunde. Auf Termine dort freue ich mich – im Gegensatz zu all meinen anderen Arztterminen – wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Ich muss zugeben, dass ich ein kleiner Fan meiner Orthopädin bin. Ich himmle sie zwar nicht an, aber sie beeindruckt mich schon ziemlich, weil sie einfach eine freundliche Person ist, die ihr Fach bestens versteht. Den Spagat schaffen nicht viele – ich spreche aus eigener Erfahrung. Entweder sind die Ärzte super in ihrem Fach, im charaktertechnischen aber absolute Nullen, oder sie sind super freundlich, aber hätten vielleicht doch besser ein anderes Fach oder gleich einen anderen Beruf gewählt…

Zum Glück habe ich zurzeit nur super Ärzte um mich herum, die ich nicht tauschen möchte! An dieser Stelle richte ich nun ein riesengroßes „DANKESCHÖN!“ an ALLE Ärzte, die ihren Beruf mit Hingabe und Herzblut ausüben. Die ihren Beruf schon zur Berufung gemacht haben. Sie machen allesamt einen klasse Job. „Hut ab!“ kann ich da nur sagen. Ich verneige mich hochachtungsvoll vor Ihnen. Bitte machen Sie Ihren Job weiterhin so gut!

Wheelie

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