4 Monate im Krankenhaus – Zusammenfassung einer tollen Zeit! (Teil 1)

Wie ich bereits im Beitrag „Endlich laufen!“ schrieb, war ich aufgrund meiner OP, vier Monate lang im Krankenhaus (Altonaer Kinderkrankenhaus, Hamburg). Es war eine tolle Zeit – ganz anders, als ich es gedacht hatte. Zuerst war ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht davon begeistert, meine „kostbaren“ Sommerferien im Krankenhaus verbringen zu müssen – aber was sein muss, muss halt sein. Die Spannung stieg mit jedem Tag vor meiner Aufnahme mehr. Dann war es soweit: An einem frühen Morgen im Juni ging die 4-stündige Fahrt nach Hamburg los. Irgendwie hoffte ich, dass wir wenigstens pünktlich ankommen – wie ich es bei jeder Fahrt zum Krankenhaus tat. Doch ein Stau in der verstopften Hamburger City gefährdete meine Hoffnung. Um zehn Uhr mussten wir da sein – sonst keine Aufnahme! Die Uhr lief immer weiter; sie verhöhnte mich nahzu! Hätte ich am Steuer gesessen – ich hätte ins Lenkrad gebissen…doch irgendwann (nach gefühlten 5 Stunden) nahm der Straßenverkehr wieder seinen Lauf. Um 9:59 Uhr (!) stürmten wir ans Anmeldungs- und Informationstresen. Wahrlich verwundert über unser Anreisen in aller letzter Sekunde, nahm man mich mit meiner Mutter zusammen auf. Als ich dann auf Station ankam, erkannten mich die Schwestern zunächst nicht mehr. Klar – mein letzter stationärer Aufenthalt lag auch schon vier Jahre zurück und seitdem ist aus dem kleinen, 10-jährigen Mädchen, eine junge Frau geworden. Doch als mein Vater – der mich, als ich klein war, immer bei stationären Aufenthalten begleitete – die Station mit Gepäck betrat, platzte bei den Schwestern der Knoten. „Wheelie ist wieder da!“ Sätze wie: „Oh Gott, bist du groß geworden!“ blieben da nicht aus. 😉 Nach der Begrüßung wurde ich mit meiner Mutter in ein leeres Vierbettzimmer gebracht, wo ich mir sofort das beste Bett (am Fenster, elektronisch einstellbar, mit Blick zum Fernseher – klasse!) sicherte. Kurz darauf ging die Aufnahme auch richtig los – zuerst stand ein Assistenzarzt auf der Matte, der das OP-Aufklärungsgespräch führte, meine körperliche Verfassung prüfte und mir Blut entnahm. Kurz darauf erschien die Anästhesistin und zum Schluss meine behandelnde Ärztin mit den Co-Operateuren. Nach dem gesamten medizinischen (Gesprächs-) Procedere auf Station gab es noch ein Gespräch mit einem Orthopädietechniker zur Orthesenversorgung und die letzte Röntgenuntersuchung vor der OP. Währenddessen stieg meine Aufregung immer weiter. Am nächsten Morgen um 8 Uhr sollte es für mich losgehen – als erste auf dem OP-Plan…

Morgen kommt Teil 2! Bis dann!

Wheelie

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